Mit sieben Jahren war dann der Spass vorbei, ich musste zur Schule gehen. Dort lief es recht gut. Viel lernen musste ich, trotzdem waren die Noten überwiegend "gut". Meine Muter half mir sehr in den Fächern die mir nicht so lagen wie Französisch und Mate. Die Eltern freuten sich, wenn ich gute Arbeiten nachhause brachte, ich freute mich vielmehr, wenn das Schuljahr herum war und die grossen Sommerferien anstanden. Dann hiess es nämlich : "Ab ins Lager!", und dass jedes Jahr.
Mein Schritt ins Leben
Meine Mutter Inge und mein Papa August waren natürlich richtig aufgeregt, weil ich das zweite Kind der beiden war. Dummerweise weiss ich von der Geburt und den anschliessenden Jahren nicht all zu viel, aber ich glaube, dass das nicht nur mir so geht, deshalb kann ich diesen Teil nur aus Erzählungen aufschreiben:
Meine Eltern meinten, dass es mir wahrscheinlich im Krankenhaus nicht so gut gefallen hat, denn ich hab von früh bis spät geschrieen und geheult, was bei den Krankenschwestern nicht sehr gut ankam. Kaum daheim, war ich die Ruhe in Person; kein Schreien, kein Heulen, einfach gar nichts mehr ausehrt wenn ich Hunger hatte...
Ich zeigte mich ziemlich lernbereit, ich wollte so schnell wie nur möglich all das können, was die "Grossen" schon konnten. Deshalb dauerte es auch nicht lange, nämlich genau sechs Monate, da fing ich an zu krabbeln und nur drei Monate später konnte ich schon alleine auf zwei Beinen stehen. Ich war noch nicht mal ein Jahr alt, da konnte ich schon "Mama" und "Papa" sagen und an meinem ersten Geburtstag waren's dann schon ein paar Wörter mehr. Ich vermute der Drang alles wie die „Grossen“ zu machen lag an meinem vier Jahre älteren Bruder Manfred. In den nächsten Jahren kosteten wir beiden unsere Eltern viele Nerven.
Meine Freizeit verbrachte ich bei den Pfadfinder Neuenburg.
Zuerst bei den „Wölfe“ das sind die kleinen Pfadfinder und danach bei den „grossen“ Pfader.
Mit meinem Bruder gründeten wir die Gruppe „Riader“, Pfader ohne Uniform.
Freizeit Hobby und Musik
Mit dem Feiern kam dann auch das Interesse am anderen Geschlecht, was aber allerdings nur von meiner Seite aus ging. Umgekehrt konnte man nicht unbedingt von Interesse sprechen.
Es musste also ein neuer Look her! Ich versuchte diverse Haarstyles, die im nachhinein betrachtet eher lächerlich waren. Egal ob, lange Haare, Mittelscheitel, halblang oder einmal sogar Schulterlang, nichts von alledem half wirklich.
Bis ich dann darauf kam, dass es nicht nur das Outfit zählt... Ab da war das Problem kein Problem mehr.
Der Ausgang mit Freunde und Trinken war absolut mein Ding.
Aber wie das nun mal so ist, waren einige Versuche notwendig, um auszutesten, wie viel der Körper von diesem komischen Alkohol verträgt. Ein paar schlechte Erfahrungen waren natürlich auch dabei: So schaffte ich es kurz vor meinem 17.Geburtstag einmal innerhalb von nur zwei Stunden, meine Systeme komplett herunterzufahren, so dass jegliche Kommunikation mit mir unmöglich war und die Motorik ebenfalls nicht mehr richtig arbeitete